Einzug in die Blogosphere

So, jetzt bin ich richtig in die Blogosphere eingezogen:

Blog Reader

Ich habe mir FeedReader und RSSOwl angeguckt. Das sind beides Programme mit denen man RSS-Feeds (von Blogs oder allem anderem möglichem) lesen kann. Die haben mich aber nicht so wirklich überzeugt.

Dann habe ich ein Bisschen nach Web-Anwendungen gesucht, die das auch können. Etwas ganz erstaunliches das ich dabei gefunden habe ist Netvibes. Damit kann man sich eine personalisierte Homepage bauen. Das krasse ist, das sich diese Seite einfach wie ein normales Dokument verhält. Nur um Blogs zu lesen taugt es nicht wirklich.

Ja und heute bin ich über Bloglines gestolpert. Das ist auch eine Web-Anwendung und sie ist ulkiger weise bequemer zu bedienen als die Windows Programme. Da können die Entwickler von FeedReader und RSSOwl noch eine ganze Menge lernen.

Dapper

Wenn ihr euch meine Feeds auf Bloglines anguckt, dann werdet ihr da den Feed “e-teaching.org Veranstaltungen” finden. Den gibt es aber gar nicht! Auf e-teaching.org gibt es nämlich nur diese blöde Seite. Und wie wird jetzt aus dieser Seite ein RSS-Feed? Mit Dapper:

Dapper verarbeitet die HTML Seite, extrahiert daraus Felder (muss man bei nachhelfen) und dann kann man daraus XML Daten, RSS Feeds usw. machen. Nach etwas Bastelei konnte ich diesen Feed bauen. Eine Wohltat für jeden, der an E-Learning Konferenzen interessiert ist.

Add comment 11.10.2006

Radio Latino

Gerade eben habe ich beim Frühstück im Deutschlandfunk Musik gehört, die ich kaufen will. Ja, einfach ganz normal im Laden kaufen (na, gut, vielleicht auch bei Amazon). Das ist echt selten geworden seit mein last.fm Profil die 10.000-Song Marke überschritten hat. Ab der das hat mir echt gefallen:

Putumayo Presents: Radio Latino

Wer von euch schon mal eine Putumayo CD in der Hand hatte, weiß warum es echt schöner ist, die in der Hand zu haben, als auf dem Rechner. Das ist so ähnlich wie mit den Dancefloor Jazz CDs vom Mojo Club oder dem Zeug (Zeug, Zeug), dass Ry Cooder produziert hat.

Die Musikindustrie sollte solchen Leuten die Füße küssen.

Add comment 5.10.2006

Auf der Suche nach einer Theorie

Heute hat Nina mir ein paar Bücher empfohlen, die mir sehr interessant erscheinen.

Um die Bedeutung dieser Aussage zu verstehen, muss man wissen, dass Nina Psychologin ist. Bisher (d.h. in Hamburg) hatte ich ja nicht die allerbeste Meinung von Psychologen. Hier in Darmstadt, scheint die Psychologie aber einige gute Schritte über den Behaviorismus hinausgegangen zu sein. :-)

Bevor ich aber über die Bücher schreibe, muss ich erst ein Mal erklären, dass ich eine Theorie suche, mit der man Technik und soziale Prozesse miteinander in Beziehung setzen kann. Mehr nicht. Müsste eine Kleinigkeit sein.

Werner Sesink hat mir ja Bruno Latours Die Hoffnung der Pandora empfohlen. Daran lese ich auch mit Freude, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal. Ninas Empfehlungen sind da etwas bodenständiger:

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Add comment 25.9.2006

Ende der Sommerpause

Der Hauptartikel ist auf Deutsch

Up to now I thought that social or natural eLearning faces a serious problem because the certificates which are required are in opposition to the open and collaborative dynamics.

I will be using a Wiki in a university course. I hop that students will collaborate, build on each others work, and maybe even learn something. Great. My fear is that the external necessity of awarding them Credit Points will turn all their intrinsically motivated, expansive learning into extrinsically motivated defensive learning.

What Graham Attwell pointed out to me, is that maybe these traditional methods of assessment are not that good. So maybe this discrepancy is not one that eLearning has to resolve…

Continue Reading Add comment 19.9.2006

The Relationships Are More Important than the Elements

Da muss ich noch ein paar Zitate zu nachtragen, weil sie so schön sind.

“He who breaks a thing to find out what it is, has left the path of wisdom.” (Gandalf the Grey / JRR Tolkien)

Und das aller schönste:

“The reason we had no idea how cats worked was because, since Newton, we had proceeded by the very simple principle that essentially, to see how things work, we took them apart. If you try to take a cat apart to see how it works, the first thing you have in your hands is a nonworking cat.” (Douglas Adams: Is there an Artificial God?)

Und vielleicht sollte ich auch anmerken, dass Bateson, glaube ich, nie “The relationships are more important than the elements” gesagt hat. Aber irgendjemandem muss ich es ja in die Schuhe schieben. Und ich habe es wirklich von ihm. Was er gesagt hat ist:

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Add comment 9.6.2006

Über die Freundschaft

Heute habe ich mich zum zweiten Mal mit jemandem getroffen, zu dem ich über new-in-town Kontakt aufgenommen habe. Das ist eine seltsam künstliche Art, einander kennenzulernen. Man sitzt dann da, und versucht Gemeinsamkeiten herauszufinden. “Und, was hörst du so für Musik?”, “Gehst du auch manchmal ins Kino?” — ich dachte diese Sorte Fragen seien mit der Pubertät ausgestorben. Anscheinend nicht.

Ich glaube, die Logik der man dabei aufsitzt ist die, dass man möglichst viele gemeinsame Eigenschaften haben muss, um sich gut miteinander zu verstehen. Ich glaube das ist Quark.

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1 comment 7.6.2006

Die Werkstatt am Ende der Kegelbahn

Noch ein Nachtrag vom Wochenende:

Am Freitag hat mich mein Vater besucht, und eine sehr schöne Sache zur Tradition werden lassen. Es ist jetzt das zweite Mal, dass ich in eine neue Wohnung einziehe und zusammen mit meinem Vater etwas bastel. In der Forbacher Straße haben wir die Küche gebaut, und hier ist es eine Werkstatt geworden.

Vor Jahren hat mein Vater im Oberbergischen jemanden mit einem originellen Entsorgungproblem getroffen: Er musste eine Kegelbahn loswerden. Mein Vater hat sie ihm einfach abgenommen und hat seitdem die verschiedensten Möbel aus dem schweren Buchenholzparkett gebaut: Einen Sofatisch, mehrere Küchen, und nun eben eine Werkbank.

Ende des Vorhergehenden.

Um von meiner 36 m² Wohnung in ein 14 m² Zimmer zu ziehen, musste ich in meiner WG erst ein Mal den Keller aufräumen. Als ich ihn dann so richtig aufgeräumt hatte (inclusive eines Losemund-Patent-Regals. Diese Geschichte erspare ich euch aber), und all mein Zeuch rein gestellt hatte, war erstaunlicher Weise noch ganz schön viel Platz übrig. Da dachte ich mir: Ich bin doch jetzt ansatzweise erwachsen (ich verdiene mein eigenes Geld, und so), da kann ich doch mal meinen Werkzeugkoffer aufgeben, und mir eine richtige Werkstatt leisten.

Ende des zweiten Ausschweifers.

Tut mir leid, aber ich kann heute anscheinend nur in Schleifen schreiben. Denn jetzt gibt es fast nichts mehr zu sagen (es sei den ich wollte euch mit den technischen Details der Werkbank-Konstruktion langweilen). Auf jeden Fall haben wir sie dann gebaut die Werkbank.

Mein nächster Blog wird wieder zusammenhängender. Versprochen.

5 comments 15.5.2006

über die Arbeit

Musik: Jazzkantine

Dieses Wochenende hatte ich zum ersten Mal Zeit, etwas zur Ruhe zu kommen und über die letzen zwei Wochen nachzudenken, anstelle einfach nur mit zu laufen. Es passiert hier nicht so wahnsinnig viel, aber es ist irgendwie trotzig.

Wie erklärt man trotzig? Ich glaube es ist einfach ein ganz fundamentaler Unterschied zu der Art, wie ich bisher gearbeitet habe. Für den Studienbericht und die Diplomarbeit ich wenig, aber konzertiert, stetig und mit viel Bewusstsein dafür, wie es mir geht gearbeitet. Das waren zwei Jahre, verdammt.

Und jetzt ist es schon ein Bisschen wie ein Job. Der Arbeitsbereich an der Uni stellt einen bestimmten Rahmen, in dem die Arbeit stattfindet. Da ist es egal, wieviel innerhalb dieses Rahmens stattfindet (im Moment nicht so viel), der Rahmen ist da. Es entsteht plötzlich ein Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit, den ich im Studium nicht hatte. Und man ist nach der “Arbeit” (also wenn man aus dem Rahmen raus geht) auch auf eine spezielle Art geschafft und müde. Diese Müdigkeit hat kaum etwas damit zu tun, ob und wieviel man bei der Arbeit gemacht hat, es kommt, glaube ich vom Rahmen.

Ich glaube, ich muss mal anfangen, diesen Rahmen zu benutzen, anstelle einfach drin zu stecken, wie in den letzen Wochen. Im Klartext heißt das, dass ich anfangen will, etwas zu machen, was “Arbeit” ist. Also: Ran an den Methodenartikel! Die Helix ruft!

Hoffentlich habe ich am Wochenende Zeit mit Daniel, Nadine und den Olis darüber zu reden, dann komm ich vielleicht mehr in Schwung.

Und hoffentlich sehe ich so viele wie möglich auf meiner Ausweihungsparty am Samstag. So ein Bisschen fehlt ihr mir ja alle doch…

2 comments 14.5.2006

Geheim – gemein

Wie schon angekündigt, um die Privatsphäre verschiedenster Personen zu schützen, sind manche Posts mit einem Geheimwort geschützt. Die meisten Hamburger (im weitesten Sinne) haben das in meiner Abschiedsmail bekommen.

Wenn du das Passwort nicht kennst, aber der Meinung bist, es steht dir zu, dann mail mir (christoph Kringeldibums 3qe.de).
Und wenn ich mich nicht gerade vor dir schützen will, verate ich es dir dann auch.

Add comment 4.5.2006

Geschützt: Schnecken kommen auch vorwärts

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Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt. 4.5.2006

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