über die Arbeit

14.5.2006

Musik: Jazzkantine

Dieses Wochenende hatte ich zum ersten Mal Zeit, etwas zur Ruhe zu kommen und über die letzen zwei Wochen nachzudenken, anstelle einfach nur mit zu laufen. Es passiert hier nicht so wahnsinnig viel, aber es ist irgendwie trotzig.

Wie erklärt man trotzig? Ich glaube es ist einfach ein ganz fundamentaler Unterschied zu der Art, wie ich bisher gearbeitet habe. Für den Studienbericht und die Diplomarbeit ich wenig, aber konzertiert, stetig und mit viel Bewusstsein dafür, wie es mir geht gearbeitet. Das waren zwei Jahre, verdammt.

Und jetzt ist es schon ein Bisschen wie ein Job. Der Arbeitsbereich an der Uni stellt einen bestimmten Rahmen, in dem die Arbeit stattfindet. Da ist es egal, wieviel innerhalb dieses Rahmens stattfindet (im Moment nicht so viel), der Rahmen ist da. Es entsteht plötzlich ein Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit, den ich im Studium nicht hatte. Und man ist nach der „Arbeit“ (also wenn man aus dem Rahmen raus geht) auch auf eine spezielle Art geschafft und müde. Diese Müdigkeit hat kaum etwas damit zu tun, ob und wieviel man bei der Arbeit gemacht hat, es kommt, glaube ich vom Rahmen.

Ich glaube, ich muss mal anfangen, diesen Rahmen zu benutzen, anstelle einfach drin zu stecken, wie in den letzen Wochen. Im Klartext heißt das, dass ich anfangen will, etwas zu machen, was „Arbeit“ ist. Also: Ran an den Methodenartikel! Die Helix ruft!

Hoffentlich habe ich am Wochenende Zeit mit Daniel, Nadine und den Olis darüber zu reden, dann komm ich vielleicht mehr in Schwung.

Und hoffentlich sehe ich so viele wie möglich auf meiner Ausweihungsparty am Samstag. So ein Bisschen fehlt ihr mir ja alle doch…

Entry Filed under: Leben. .

2 Comments Add your own

  • 1. Till  |  15.5.2006 at 17:37

    Ich will nurmal kurz ausprobieren, was mit einem Comment hier passiert, also ob er unter dem Text veröffentlicht wird oder ob man auch private Dinge an Christoph reinschreiben kann.
    Test – Submit

  • 2. tertium  |  15.5.2006 at 19:05

    Ne, private Dinge an Christoph muss man über einen der hundert anderen Telekommunikationswege verschicken :-) ,

    Christoph

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