Die Werkstatt am Ende der Kegelbahn
15.5.2006
Noch ein Nachtrag vom Wochenende:
Am Freitag hat mich mein Vater besucht, und eine sehr schöne Sache zur Tradition werden lassen. Es ist jetzt das zweite Mal, dass ich in eine neue Wohnung einziehe und zusammen mit meinem Vater etwas bastel. In der Forbacher Straße haben wir die Küche gebaut, und hier ist es eine Werkstatt geworden.
Vor Jahren hat mein Vater im Oberbergischen jemanden mit einem originellen Entsorgungproblem getroffen: Er musste eine Kegelbahn loswerden. Mein Vater hat sie ihm einfach abgenommen und hat seitdem die verschiedensten Möbel aus dem schweren Buchenholzparkett gebaut: Einen Sofatisch, mehrere Küchen, und nun eben eine Werkbank.
Ende des Vorhergehenden.
Um von meiner 36 m² Wohnung in ein 14 m² Zimmer zu ziehen, musste ich in meiner WG erst ein Mal den Keller aufräumen. Als ich ihn dann so richtig aufgeräumt hatte (inclusive eines Losemund-Patent-Regals. Diese Geschichte erspare ich euch aber), und all mein Zeuch rein gestellt hatte, war erstaunlicher Weise noch ganz schön viel Platz übrig. Da dachte ich mir: Ich bin doch jetzt ansatzweise erwachsen (ich verdiene mein eigenes Geld, und so), da kann ich doch mal meinen Werkzeugkoffer aufgeben, und mir eine richtige Werkstatt leisten.
Ende des zweiten Ausschweifers.
Tut mir leid, aber ich kann heute anscheinend nur in Schleifen schreiben. Denn jetzt gibt es fast nichts mehr zu sagen (es sei den ich wollte euch mit den technischen Details der Werkbank-Konstruktion langweilen). Auf jeden Fall haben wir sie dann gebaut die Werkbank.
Mein nächster Blog wird wieder zusammenhängender. Versprochen.
Entry Filed under: Leben. .
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1.
Till | 16.5.2006 at 12:18
Wieso gibt’s hier kein Foto ?
2.
tertium | 16.5.2006 at 12:41
Weil ich keine Digitalkamera habe. Spenden werden gerne entgegengenommen, oder Geschenke auf meiner Party
3.
Gunnar | 16.5.2006 at 13:51
Bist Du Dir mit dem erwachsen werden auch wirklich ganz sicher
Eigentlich hättest Du bei dem Schritt auch Deine Wohnung vergrößern müssen. Derzeit könnte man die Befürchtung haben, Du wirst demnächst entweder konstant auf Arbeit rumhängen oder in einem muffigen Kellerräumchen.
4.
Oli | 20.5.2006 at 0:20
so gespannt Deine Wohnung in Darmstadt zu sehen
5. Blog: Tertium quaerendum est » Über die Freundschaft | 7.6.2006 at 23:52
[...] Ein Beispiel: Mein Vater und ich sind beides elende Perfektionisten und Besserwisser. Wenn wir zusammen basteln, dann haben wir ein irre Art, einander zu immer besseren Ideen anzustacheln, und es entstehen so Sachen, wie meine Küche oder die Werkstatt. Ein ähnliches Eigenschaftspaar gab es zwischen Annikas ex-Mitbewohnerin und mir. Wir waren beide Perfektionisten und Besserwisser, und wir haben einander gehasst. [...]